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Die besten Kletterspots in der Schweiz

2026-03-17

Die Schweiz ist im wörtlichsten Sinne ein Kletterland — eine kleine Nation, fast vollständig von Bergen geprägt, wo Fels und Höhe nie weit sind. Sie bietet alles vom Granitbouldern der Alpentäler über Hochgebirgs-Felsrouten unter legendären Gipfeln bis zu Kalk-Sportfelsen und den großen Nordwänden der Alpingeschichte. Wenige Orte vereinen so konzentrierte alpine Großartigkeit auf so kleinem Raum. Die folgenden Gebiete sind die wichtigsten; finde sie auf der Karte.

Magic Wood, Graubünden

Im Averstal in Graubünden ist Magic Wood eines der ersten Bouldergebiete Europas. Gneisblöcke, oft mit Moos überzogen und vom Wald beschattet, liegen verstreut entlang eines Bergbachs und bieten kraftvolle, oft steile Probleme an hervorragendem Fels. Die kühle, schattige, alpine Lage gibt gute Verhältnisse durch die wärmeren Monate und macht es zum Sommer-Boulderziel, wenn tiefere Gebiete backen. Es ist zum festen Bestandteil des europäischen Boulderzirkels geworden.

Chironico und die Tessiner Täler

Der italienischsprachige Kanton Tessin im Süden birgt hervorragendes Granitbouldern. Chironico und Cresciano gehören zu den bekanntesten Sektoren und bieten hochwertige Probleme an sauberem Granit in schöner Talkulisse. Das Tessiner Bouldern macht zusammen mit Magic Wood die Schweiz zu einem der großen Ziele der Welt für harte Probleme, mit einer langen kühlen Saison in der Höhe und enormer Qualitätskonzentration.

Der Grimsel- und Furkapass

Der hohe Granit der Grimsel- und Furkapass-Regionen bietet hervorragendes Mehrseillängen-Sport- und -Tradklettern an gletschergeschliffenem alpinem Granit. Lange Routen erklimmen weite Platten und Risse in Hochgebirgskulisse, zugänglich in den Sommermonaten, wenn die Pässe offen sind. Dies ist alpines Felsklettern in relativ freundlicher Form — hoch und verbindlich, aber an vielen Routen gut gebohrt — und eine Schweizer Spezialität.

Berner Oberland und der Eiger

Das Berner Oberland beheimatet einige der berühmtesten Gipfel des Bergsteigens, darunter den Eiger, dessen Nordwand zu den sagenumwobensten Wänden der Alpingeschichte zählt. Während die härtesten Bergwände das Reich erfahrener Alpinisten sind, bietet die Region auch zugängliches Felsklettern und Klettersteige, und die schiere Großartigkeit des Kletterns unter diesen Gipfeln ist unübertroffen. Der Sommer ist die Saison für die hohen Routen.

Kalk-Sportklettern rund um die Seen

Die Schweiz ist nicht nur Granit. Kalk-Sportfelsen sind übers Land verstreut, darunter Gebiete über den Seen und im Jura entlang der französischen Grenze. Diese Felsen bieten gebohrtes Klettern über mehrere Grade in tieferen, zugänglicheren Lagen als das Hochgebirge, verlängern die Schweizer Klettersaison in die Zwischenmonate und liefern Optionen, wenn die Berge nicht in Form sind.

Zermatt und das Wallis

Das Wallis, Heimat des Matterhorns und der höchsten Gipfel der Alpen, ist vorrangig Bergsteigergelände, bietet aber auch Felsklettern und zugängliche alpine Routen in einer Kulisse außerordentlicher Großartigkeit. Klettern hier bedeutet große Höhe, ernstes Wetter und den Lohn, sich durch eine der großen Berglandschaften der Erde zu bewegen. Es ist eine Region für den Alpinisten ebenso wie den Felskletterer.

Saison, Höhe und Verhältnisse

Das Schweizer Klettern wird von der Höhe bestimmt. Der hohe Granit und die Berge sind Sommerorte, kletterbar, wenn der Schnee weg und das Wetter beständig ist — etwa Juni bis September. Die tieferen Kalkfelsen und die Bouldertäler verlängern die Saison an den Rändern. Bergwetter ist ernst, und nachmittägliche Stürme, Kälte und wechselnde Verhältnisse verlangen Respekt und Planung in der Höhe.

Auf der Karte

Die Schweiz belohnt den Kletterer, der die Berge liebt, ob beim Bouldern in einem bewaldeten Tal oder beim Granitklettern unter einem Gletscher. Nutze die interaktive Karte, um Magic Wood und das Tessin mit den hohen Granitpässen und den großen Gipfeln zu verbinden und einen alpinen Sommer zu planen.